Anlage früher
Technische Beschreibung der OriginalinstallationDie Installationen zu dieser Zeit enthielten:
Eine Wasserfassung in der Nähe von Leukerbad, mit einer 40 Meter langen und 5 Meter hohen Mauer, ausgerüstet mit Einlaufschieber und Rechen sowie einer grossen Wanne zum Entleeren von Geschiebe.
Der Hangkanal verläuft oberhalb Inden, durchquert die Felswand der «Schattenflüh» und gelangt so zum Wasserschloss. Die Länge des Kanals beträgt 4130 m.
Das Wasserschloss mit dem Anschluss an die Druckleitung ist kombiniert mit dem 622 m langen Stollen der «Schattenflüh», der als Ausgleichsbecken benutzt wird, und dem Oberlaufkanal.
Die elektrische Eisenbahn wurde 1967 ausser Betrieb gesetzt und abgebrochen. Ersetzt wurde die Bahn durch den Busbetrieb. Die Gesellschaft nannte sich nach dieser Umstellung «AG für Verkehrsbetriebe Leuk-Leukerbad und Umgebung». Die vom KW Dala versorgte Region und sein Nieder- und Mittelspannungsnetz wächst jedes Jahr. Die 16 kV-Verbindungsleitung Lonza genügte nicht mehr. 1972 wurde ein Unterwerk gebaut mit einer 65 km-Verbindung zum KW Löschen und ins Creux de Chippis. Die verfügbare Leistung im Unterwerk beträgt 24 MVA.
1980, nach 70 Betriebsjahren, wurde die alte Druckleitung ersetzt. Die neue mit einem Durchmesser von 80 cm hat eine Kapazität von 2 m3 pro Sekunde.
Zu dieser Zeit wurde vom Verwaltungsrat ein Projekt für ein Ausgleichsbecken in Auftrag gegeben, Ein Teil dieses Projekts wurde realisiert. Im September 1985 wurde das alte Kraftwerk ausser Betrieb genommen und durch ein neues, modernes ersetzt, Das neue Kraftwerk kann 2 Maschinen von 7,6 MVA aufnehmen, installiert wurde jedoch nur eine.1990 Wurde die AG für Verkehrsbetriebe in 2 Gesellschaften, KW Dala AG und LLB mit gemeinsamer Verwaltung aufgeteilt. Im Jahr 2000 wurden auch die Verwaltungen getrennt und die KW Dala AG bezog die neuen Räumlichkeiten im Zentrum DILEI. Den Verwaltungsrat bilden Mitglieder des Gemeinderates der Anstössergemeinden Albinen, Inden, Varen, Leuk und Leukerbad.
